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TSG >  Termine > Was geschah... > 2009 > Landesehrenbrief P. Binstadt > 


Paul Binstadt erhält Landesehrenbrief

Im Rahmen des Ehrungsabends 2009 wurde dem langjährigen Vorstandsmitglied Paul Binstadt eine besondere Auszeichnung zuteil. In Vertretung von Landrat Burkhard Albers überreichte ihm Bürgermeister Manfred Federhen unter dem großen Beifall aller Anwesenden den Ehrenbrief des Landes Hessen in Form einer Urkunde und einer Ehrennadel.

Gewürdigt wurde damit die sich über mehr als vierzig Jahre erstreckende Vorstands-arbeit des derzeitigen Ersten Kassierers im Jahr seines 75. Geburtstages. Seit 1. Januar 1960 ist Paul Binstadt Mitglied der Turnerschaft Geisenheim. Bereits nach wenigen Jahren Vereinszugehörigkeit übernahm er 1968 das Amt des Zweiten Vor-sitzenden und zwei Jahre später nach dem Tod des damaligen Ersten Vorsitzenden Paul Roatzsch sogar kommissarisch bis zur folgenden Jahreshauptversammlung den Vorsitz der TSG. Nachdem 1971 unser heutiger Ehrenvorsitzender Günter Kahle an die Spitze des Vereins gewählt wurde, rückte Paul Binstadt wieder auf den Platz des Zweiten Vorsitzenden und behielt dieses Amt noch bis 1980.

Parallel zu seinen damaligen Vorstandsämtern war Paul auch viele Jahre Übungs-leiter in der Leichtathletikabteilung, bevor er sich aus beruflichen Gründen eine zeitlang aus der vordersten Linie zurückzog.

Im Zuge der Vorbereitungen zum 150jährigen Vereinsjubiläum gelang es dem damaligen Vorstand, den Routinier wieder für die Vorstandsarbeit zu gewinnen. Als Beisitzer lies er in der zweiten Hälfte der neunziger Jahre seine ganze Erfahrung in die Organisation der Feierlichkeiten einfließen. Im Jahr 1999 übernahm Paul Binstadt als Nachfolger des inzwischen leider verstorbenen Walter Starcke die Position des Ersten Kassierers, ein Amt, das er heute noch gewissenhaft und mit der für diese Funktion wichtigen Voraussetzung eines „Pfennigfuchsers“ engagiert ausfüllt.

Auch mit 75 Jahren ist Paul Binstadt immer noch ein Vorbild an Einsatzbereitschaft und Zuverlässigkeit. Dies wurde auch von Bürgermeister Federhen in seiner Laudatio bestätigt. Unter anderen sagte er: „Ich selbst habe ihn in der langen und komplizierten Umbauphase – die nächste mit dem Kunstrasenplatz im Rheingau-stadion steht bevor – als großartigen Menschen, ausgleichenden Fachmann und ehrlichen Gesprächspartner kennen gelernt.“

Der Erste Vorsitzende Frank Wünsch schloss sich den lobenden Worten des Bürgermeisters an und gab seiner Hoffnung Ausdruck, noch viele Jahre auf Pauls Unterstützung  im Vorstand bauen zu können.

Anschließend richtete der Geehrte selbst das Wort an die Anwesenden und be-dankte sich gerührt für die wirklich gelungene Überraschung. In der Tat war es Frank Wünsch und Frank Kilian gelungen, alles von ihm unbemerkt in die Wege zu leiten und selbst die Anwesenheit des Bürgermeisters weckte in ihm keinen Argwohn. Paul Binstadt sagte, er habe seine Aufgaben für die TSG immer mit Freude erledigt. Als er ein Junge gewesen sei, habe man sich im Verein so gut um ihn gekümmert, dass er sich schon damals vorgenommen habe, dies später einmal zurückzugeben. In die Richtung des Ersten Vorsitzenden äußerte er: „Ich denke, dass wir noch ein Weilchen zusammenbleiben.“

Frank Kilian

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