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1840-1860

1840

  • Junge Männer bilden einen losen turnerischen Zusammenschluss ohne Vorstand oder Satzung. Geräte werden aus Privatmitteln angeschafft.

1848

  • 26 Geisenheimer Bürger unterzeichnen im Namen der "Turnerschaft Geisenheim" eine Petition an die Nationalversammlung in Frankfurt am Main. Die Petition trägt das Datum vom 12. September.

1849

  • Die Landesregierung beschließt die Auflösung des Vereins, noch bevor es sich richtig festigen kann.

1854

  • erneut schließen sich junge Männer in Geisenheim zur Pflege des Turnens zusammen. Es werden 10 Namen genannt. Einen Vorstand, eine Satzung oder Beitragspflicht gibt es nicht.
  • es erfolgt die Vereinswiedergründung unter dem Namen "Turngemeinde". Im Herbst erhielt die Satzung die dazu erforderliche polizeiliche Genehmigung. Einen Vorstand nach heutiger Art gibt es nicht. Die Geschäftsführung übernimmt der Turn- und Zeugwart H. Rathemacher. Das Amt des Kassen- und Schriftwarts hat Karl Christ inne.
  • dreimal wöchentlich wird geturnt. Der erste Trainingsplatz liegt hinter dem Schönbornschen Schloss. Auch eine Gesangsriege entsteht. Unter Leitung des Lehrers Pulch üben sie im Saal des Schlosses.
  • alljährlich findet ein Turnausflug statt.
  • Geisenheimer Turner nehmen erfolgreich an Wettkämpfen teil.

1861-1900

1863

  • auf dem ersten deutschen Turnfest in Leipzig ist der Geisenheimer Turner Streck vertreten. Für seine Reise erhält er einen Zuschuss von 40 Gulden aus der Vereinskasse.

1866

  • der Turnbetrieb wird durch Kriege unterbrochen.
  • die erste Vereinsfahne wird erstellt.

1870

  • Wiederbelebung des Vereins durch den Turn- und Zeugwart Rathemacher

1871

  • der Turnbetrieb wird wieder aufgenommen.

1878

  • im Frühjahr übernimmt ein neu gewählter Vorstand die Vereinsführung:
    • Carl Reis wird erster Sprecher
    • David Hemes sein Stellvertreter
    • H. Reutershan und Peter Klein werden zu Turnwarten gewählt
    • Lothar Schädel fungiert als Kassen-, Schrift- und Zeugwart
  • Im Herbst entsteht ein zweiter Turnverein in Geisenheim. Er nennt sich "Männerturnverein"

1879

  • der Männerturnverein erklärt seine Bereitschaft, der freiwilligen Feuerwehr im Falle eines Brandes 25 Turner zur Verfügung zu stellen.

1880

  • am deutschen Turnfest in Frankfurt am Main vom 25. bis 29. Juli nehmen 14 Geisenheimer Turner teil.

1883

  • 28. September: Anlässlich der Einweihung des Nationaldenkmals auf dem Niederwald findet ein Preisturnen statt. Die Riege aus Geisenheim belegt den 13. Rang.

1886

  • Das 16. Gauturnfest des Turngaues Süd-Nassau findet in Geisenheim statt. Das Fest leidet unter der schlechten Witterung, die eine programmgemäße Durchführung des Preiswettturnens nicht zulässt.

1900-1920

1903

  • "Dank einer kräftigen pekuniären Beihilfe gutherziger Mitglieder" können 11 Mitglieder als Teilnehmer zum Deutschen Turnfest nach Nürnberg entsandt werden.

1908

  • anlässlich des Vereinsjubiläums findet das Gauturnfest in Geisenheim statt, welches im Fahnenschmuck prangt. Der Festplatz ist auf der "Bleiche". Die Besucher kommen zu Fuß, mit dem Pferdewagen und per Bahn.

1914

  • Der erste Weltkrieg unterbricht das überaus rege Vereinsleben beider Geisenheimer Turnvereine, die insgesamt 53 Gefallene zu beklagen haben.

1919

  • 15. Juni: Auf einer gemeinsamen Jahreshauptversammlung schließen sich die "Turngemeinde" und der "Männerturnverein" zur "Turnerschaft von 1858" zusammen. Dem Verein wird eine Fahne aus hochwertigem rotem und weißem Samtstoff gestiftet.

1919-1926

  • Der erste Vorsitzende der Turnerschaft wird Anton Warzelhahn, in dessen Amtszeit zahlreiche Neuerungen innerhalb des Vereins stattfinden.

1920

  • es entsteht eine Handballmannschaft für Männer, deren Spiele - damals spielte man Feldhandball - auf dem Brennofensportplatz ausgetragen worden. Als Spielführer wurde Josef Schädel genannt.

1921-1945

1921

  • es wird eine Frauenabteilung ins Leben gerufen. 12 Frauen nehmen daran teil, die Leitung hat Oberturnwart Fritz Issinger.

1924

  • Einführung des Schüler- und Schülerinnenturnens, ein besonderer Verdienst des 1. Turnwarts Wilhelm Ewald. Das Geräteturnen wird durch das volkstümliche Turnen erweitert: Laufen, Werfen und Springen.

1926

1928

  • Anlässlich ihrer 70-Jahrfeier richtet die Turnerschaft das 50. Gauturnfest auf der Bleiche aus.

1930

  • die Geisenheimer Männerhandballmannschaft wird ungeschlagen Gaumeister des Turngau-Süd-Nassau mit einem Torverhältnis von 89:9. Die Spiele auf dem Brennofensportplatz werden teilweise von bis zu 2000 Zuschauern besucht. Zum Vergleich: Geisenheims Einwohnerzahl betrug damals etwa 4500 Personen.

1933

  • Fritz Schwank übernimmt den Vorsitz der Turnerschaft.
  • der Verein feiert sein 75-jähriges Bestehen. Die gräfliche Familie von Ingelheim hat den Schlosshof für die Feierlichkeiten zur Verfügung gestellt. Weit über 1000 Besucher kommen zu der dreitägigen Feier, das musikalisch gestaltet wird von der Feuerwehrkapelle.

1935

  • die Riege der Turnerschaft nimmt am Saar-Befreiungsfest in Saarbrücken teil.

1936

1939-1945

  • durch den 2. Weltkrieg erlischt das eigenständige Vereinsleben. Der Verein geht auf im Reichsbund für Leibesübungen. Am Ende des Krieges hat die Turnerschaft den Tod von 15 Vereinsmitglieder zu beklagen.

1945

  • Wilhelm Ewald wird der erste Vorsitzende nach dem Krieg und ist maßgeblich an der Wiederbelebung der Turnerschaft beteiligt.
  • zunächste ist jede Form der Vereinstätigkeit durch die Besatzungsmacht untersagt.
  • 17. November: Im "Deutschen Haus" findet eine Mitgliederversammlung statt. 61 Turnerinnen und Turner erscheinen. Die amerikanische Militärregierung in Rüdesheim hat sowohl die Versammlung, als auch die Wiederaufnahme des Sportbetriebes die Genehmigung erteilt und Wilhelm Ewald als Vorsitzenden bestätigt.

1946-1960

1946

  • das gesellige Leben des Vereins wird durch eine Fastnachtsveranstaltung am Neujahrstag und durch den Fastnachtsball am 25. Februar aktiviert. Beide Veranstaltungen sind überaus gut besucht.

1947

  • 7. September: Im Auftrag des Sportverbandes Wiesbaden richtet die Turnerschaft das 1. Kreiskinderturnfest aus.
  • 28. September: Es findet ein Alterstreffen der Turner des Sportbezirkes Wiesbaden / Rheingau statt.

1948

  • 1. und 2. August: Die Turnerschaft feiert ihr 90-Jähriges Bestehen und verbindet es mit der Ausrichtung des 3. Bezirksturnfestes des Landessportbundes Hessen, der damals noch zuständig für die Vereinsbetreuung war. Ursprünglich war der 19./20. Juni als Termin geplant, musste aber aufgrund der Währungsreform verschoben werden. Die Wettkämpfe finden auf dem Gymnasiumsplatz statt. Wegen der überaus großen Besucherzahl muss der Festball in zwei Säle gelegt werden, ins "Deutsche Haus" und in den "Germania-Saal".

1949

  • Das 1. Bergturnfest auf der Bubenhäuser Höhe in Rauenthal wird von einer Mannschaft aus Geisenheim besucht. Die Turner der Lindenstadt, Ober, Arnold, Hartmann und Roatsch gewinnen den "Loreley-Schild"

1950

  • 15 Turnerinnen und Turner nehmen am Landesturnfest in Kassel teil, begleitet von vielen Schlachtenbummlern. Bei ihrer Rückkehr werden sie von der Feuerwehrkapelle am Bahnhof abgeholt und auf dem Lindenplatz geehrt.

1953

1956

  • 24. März: Die erste Hauptversammlung in Eigenregie wird einberufen. Im "Deutschen Haus" geht es neben Wahlen vor allem um die Aufnahme des Turnbetriebes.

1957

  • Erstmals wird eine Mitgliederzahl genannt: Stolze 254 Frauen, Männer und Kinder bekennen sich zum Verein.

1958

  • 100 Jahre Turnerschaft: Der Höhepunkt des glanzvollen Festes ist die Darbietungen der Deutschen Kunstturnnationalmannschaft vor 2500 Zuschauern. Zum Gelingen der Jubiläumsfeierlichkeiten haben vor allem der 1. Vorsitzende Heinrich Jamin und Turn- und Sportleiter Paul Roatzsch beigetragen. Dem Jubiläumsverein wird wegen seiner Verdienste um die Bevölkerung der Stadt das "Goldene Lindenblatt" verliehen.
  • 13. Juli: Eine Mitgliederversammlung ist notwendig geworden, um die Teilnahme am 1. Nachkriegs-Kreisturnfestes in Schierstein und die Frage nach einem geeigneten Sportplatz für den Verein zu besprechen.

1959

  • am Ende des Jahres beträgt die Mitgliederzahl 345. Davon sind 75 Schülerinnen und Schüler.

1961-1970

1961

  • 07. September: Im Auftrag des Sportverbandes Wiesbaden richtet die Turnerschaft das 1. Kreiskinderturnfest aus.
  • Die Damen-Handballmannschaft gewinnt den Meistertitel in der Kreisklasse.

1963

  • Die 1. Männer-Handballmannschaft wird Meister in der Handball-A-Klasse Rheinhessen/Rheingau

1964

  • 8 Aktive und 28 Schlachtenbummler aus Geisenheim reisen zum Deutschen Turnfest nach Hamburg. Beim Festumzug treten sie als Winzergruppe auf und überreichen dem Bundespräsidenten Theodor Heuss eine Flasche 1949er Geisenheimer Spätlese.
  • Das Sportfeld Kellersgrube wird eingeweiht

1965

  • Das Gauturnfest findet auf dem Sportfeld Kellersgrube statt, über 500 Turnerinnen und Turnen nehmen teil.

1966

  • beim Landesturnfest in Darmstatt erzielen die Geisenheimer Turnerinnen und Turner gute Ergebnisse. Ehrenoberturnwart Fritz Issinger, 74 Jahre alt und mit über 200 Turnfestsiegen, erhält den Ehrenbrief des Deutschen Turnerbundes.

1967

1970

  • Die Gymnastik der Frauenturngruppe, die 1957 gegründet wurde, wird wieder aufgenommen. Die Leitung übernimmt Therese Weber. Zu Beginn nehmen 8 Frauen daran teil. Innerhalb kurzer Zeit entwickelt sich die Abteilung zu einer großen und aktiven Gruppe, sie erhält den Namen "Mittwochs-Frauengymnastik-Gruppe"

1986

  • Die Herzsportgruppe wird gegründet.

2000-2010

2000

  • Die Mitgliederversammlung wählt erstmals Abteilungsleiter -

    Ballsport: Reiner Kettner
    Gymnastik: Holger Wünsch
    Lauftreff: Victoria Gulitz
    Leichtathletik: Walter Pendelin
    Turnen: Simone Fritz

2006

  • Start der gemeinsamen Nutzung und Verwaltung des Vereinsheims mit dem FV 08 Geisenheim.

2007

  • Dennis Kilian übernimmt die Abteilungsleitung Turnen von Simone Fritz
  • Errichtung einer Schutzhütte für die Zeitmessanlage in der Kellersgrube
  • Gymnastikfrauen feiern ihr 50jähriges Jubiläum
  • 5jährige Kooperation mit dem städtischen Blaubachkindergarten
  • 01. Dezember: "TSG stellt sich vor"

2008

  • 14./15. Juni: Organisation und Ausrichtung des Gaukinderturnfestes für den Turngau Süd-Nassau in der Kellersgrube für 600 Teilnehmer
  • gleichzeitig feiert der Verein sein 160jähriges Bestehen
  • Ausscheiden von Regina Moor als 2. Beisitzerin, die Nachfolge übernimmt Sabine Frank
  • 10jähriges Bestehen unserer Badmintonmannschaft

2009

  • abschließende Mitgliederzahl: 909
  • Karl-Heinz Bär scheidet nach langjähriger Tätigkeit aus dem Vorstand aus, Helmut Höhn aus der Herzsportgruppe erklärt sich bereit, den Posten des 2. Beisitzers zu übernehmen
  • Ausbau des Rheingaustadions, aus dem Hartplatz wird ein Kunstrasenplatz
  • Erste-Hilfe-Kurs für unsere Übungsleiter
  • Seniorenfahrt nach Fulda an der Rhön und die Wasserkuppe
  • Auf dem Ehrungsabend im Weingut Alexander Freimuth wird unserem Kassierer Paul Binstadt der Landesehrenbrief verliehen
  • Ausrichtung des ersten Sport- und Spielfestes in der Kellersgrube
  • Beginn Abriss und Neubau der kleinen Halle an der Grundschule

2010

  • Ehrungsabend im Weingut Grimm
  • Josef Novak scheidet als Übungsleiter der Schlaganfallgruppe aus

ab 2011

2011

Auf der Mitgliederversammlung am 6. Mai 2011

  • beendet Franz Jörger seine Tätigkeit als Beisitzer
  • wird Reiner Kettner neuer 2. Vorsitzender
  • wird eine Satzungsänderung beschlossen
  • 1. November: Die neue Homepage geht online
  • 4. November: Ehrungsabend im Weingut Erich Sohns, Franz Jörger wird zum Ehrenmitglied ernannt
  • 18. November: Die Herzsportgruppe feiert 25jähriges Bestehen

2012

  • Die Schlaganfallgruppe feiert ihr 15-jähriges Bestehen und zieht in die Sporthalle der Grund- und Förderschule um
  • Begründung einer Kooperation mit dem St. Vincenzstift für eine Leichtathletik- und eine Psychomotorikgruppe
  • Renovierung der Sanitär- und Umkleideräume der Rheingauschule
  • Neues Angebot "Wirbelsäulengymnastik"
  • Beteiligung des Vereins an der Rheingauer Gesundheitsmesse
  • Klettern wird als Kurs angeboten
  • Unterstützung des Ferienprogramms des Kinderschutzbundes
  • Ehrungsabend im Weingut Alexander Freimuth
  • Übungsleiterinnen und Übungsleiter werden für 10-, 20- und 30-jährige Tätigkeit geehrt; ab 40-jähriger Tätigkeit werden sie zu Ehrenmitgliedern ernannt

2013

  • Es bildet sich eine Gruppe "Tanzen für Erwachsene"
  • Teilnahme an der Lindiade für Kinder im Rahmen des Lindesfestes
  • Ehrungsabend im Weingut Gebrüder Grimm
  • Ein Brand im Rheingau-Stadion zerstört Sportgeräte des Vereins, die neu beschafft werden müssen
  • Gaumehrkampfmeisterschaften im Rheingau-Stadion
  • Neugestaltung der Urkunden und der Briefbogen nach Entwürfen von Rudi Jakobi und Marvin Kilian
  • Paul Binstadt scheidet als Kassierer aus. Als Nachfolgerin wird Karin Stamer gewählt; Paul Binstadt wird 1. Beisitzer

2014

  • Grundlegende Renovierung des Vereinsheims abgeschlossen
  • Auflösung der Spielgemeinschaft Badminton mit Hallgarten
  • Aufstellung eines Containers im Rheingau-Stadion
  • Gaumehrkampfmeisterschaften im Mai im Rheingau-Stadion
  • Erneute Beteiligung an der Lindiade für Kinder und an der Gesundheitsmesse
  • Ehrungsabend im Weingut Alexander Freimuth
  • alle Übungsleiterinnen und Übungsleiter, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, müssen ein polizeiliches Führungszeugniss vorlegen

2015

  • Die Mittwochsfrauen treffen sich nur noch zum Plaudern. Die Montagsfrauen tainieren jetzt mittwochs.
  • Ersatz der Seniorenfahrt durch einen Seniorenabend im Weingut Gebr. Grimm
  • Paul Binstadt tritt aus Altersgründen nicht mehr als 1. Beisitzer an. Zum Nachfolger wird Markus Höhn gewählt.
  • Zur Wiedereröffnung der Sporthalle des Rheingaugymnasiums nach langer Renovierungsphase veranstaltet der Verein einen Mitmachtag.
  • Als Kurs wird ein Zirkusprojekt für Kinder angeboten.
  • Bei der Bewerbung für "Sterne des Sports"  (Kooperation mit dem Blaubachkindergarten) hat der Verein Platz 2 errungen und von Rheingauer Volksbank einen Geldpreis erhalten.
  • Flüchtlinge können das Sportangebot des Vereins zunächst für ein Jahr kostenlos nutzen.
  • Der Rheingau-Taunus-Kreis weist dem Verein auf Vorschlag einen syrischen Flüchtling als stellvertrtenden Übungsleiter zu.
  • Ehrungsabend im Weingut Carlo Dillmann.
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