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Lauftreff Chronik

Das noch bis 1983 als "Trim-Trab" bezeichnete Langlauftraining Unter der Leitung von Karl-Heinz Bär sollte mit der Übernahme von Maria und Ehrfried Grob am 18.10.83 schon bald eine besondere Rolle in der Turnerschaft spielen. Was einmal mit 14 Teilnehmern begann, entwickelte sich in den folgenden zehn Jahren zu einer Breitensportlnstitution, die eine Vielzahl von Sportlern nicht nur aus Geisenheim in ihren Bann zog.

 Das Rezept für den Erfolg der Abteilung Lauftreff ist in seiner Konzeption begründet. Ein von Ehrfried Grob entwickeltes "Geisenheimer Lauftreff-Modell" sieht eine Einteilung in vier bis fünf Gruppen unterschiedlicher Leistungsstärke vor. Nach einem gemeinsamen Aufwärmprogramm halten die verschiedenen Gruppen eine ihnen entsprechende 20minütige Einlaufphase ein. Danach können die Läufer das Tempo nach ihrer individuellen Tagesform in Untergruppen konstant halten oder auch steigern.

Lauftreff 1988 Unerfahrene Laufinteressierte werden in die Einstiegsgruppe aufgenommen. Mit einigen Gehpausen wird dem Neueinsteiger der Schrecken des Dauerlaufes genommen und sukzessive seine Kondition gesteigert.

 Nach etwa einer Stunde kommen die Läufer aller Gruppen zum Treffpunkt zurück, um mit einer Abschlußgymnastik den Körper langsam zur Ruhe zu bringen. Dieses Modell hat sich über Jahre bewährt.

 Die große Beliebtheit des Lauftreffs liegt über das Sportliche hinaus in den gesellschaftlichen Aktivitäten begründet. Das Tee-Angebot nach dem Laufen hat neben dem Ausgleich von Feuchtigkeitsverlusten während des Trainings auch die Funktion, die verschiedenen Gruppen zum abschließenden Plaudern zu bewegen und die eine oder andere Verabredung zu treffen. Als fest eingerichteter Termin hat sich der \"Babbeltreff\" an jedem ersten Mittwoch im Monat eingebürgert. Über das Jahr verteilt haben Maria und Ehrfried Grob einige Festlichkeiten organisiert wie z.B. Neujahrsfeier, Grilltest und Nikolauswanderung. Nicht zuletzt die Gratulation zum \"runden\" Geburtstag, zur Hochzeit oder zur bestandenen Prüfung von Lauftrefflern hat dazu beigetragen, daß die familiäre Atmosphäre auch bei stark ansteigender Teilnehmerzahl nie verloren gegangen ist.

Allen neuen Herausforderungen aufgeschlossen, haben Maria und Ehrfried Grob in ihren zehn Jahren Lauftreffleitung eine Vielzahl von großen Aktivitäten initiiert. Der Bau der \"Finnenbahn\" am Antoniuskapellchen wurde von Ehrfried Grob angeregt, und seit der Einweihung am 27.10.1984 wird diese ca. 400m lange Laufbahn auf weichem Waldboden oft und gern genutzt.

Gut gelungen ist dem Ehepaar Grob die Organisation vielfältiger Veranstaltungen, die eine Kombination sportlicher Betätigung, gesellschaftlicher Begegnung und nicht zuletzt sozialem Engagement darstellten. Beispiele dafür waren:

-der Unicef-Lauf 1986 im Rheingaustadion.

- die Teilnahme am \"24-Stunden-Lauf\" 1988 in Hochheim zu Gunsten Körperbehinderter.

- Ausrichtung des \"AOK-Laufs\" 1990. - alljährliche Organisation des \"Trimm-Trab ins Grüne\" unter der Schirmherrschaft der AOK.

Neben der intensiven Förderung des Breitensports gab es auch für die leistungsorientierten Läufer zahlreiche Anreize.

Die Einrichtung des Laufabzeichen-Sonntages gab den Läufern die Gelegenheit, ihre Ausdauer bis zu zwei Stunden unter Beweis zu stellen. Die \"Geisenheimer Stadtmeisterschaften\" im Waldlauf erlaubten ein Kräftemessen unter Mitgliedern des Vereins und Geisenheimer Bürgern. Für Läufer mit weiterreichendem Wettkampf- Anspruch wurden Wettkämpfe in der Region bis zu solchen im Frankfurter Raum ausgewählt, an denen eine beachtliche Gruppe von Läuferinnen und Läufern regelmäßig teilnahmen. Zu diesem Angebot zählten Volksläufe von 5 - 25km-Strecken, Meisterschaften des Kreises, des Bezirks, aber auch Hessen- und Deutsche Meisterschaften. Für einige war auch die Teilnahme an Marathon-Läufen eine persönliche Herausforderung.

Insgesamt hatte der Lauftreff mit Maria und Ehrfried Grob an der Spitze ein breit gefächertes Angebot für unterschiedlichste Bedürfnisse rund ums Laufen. Nach zehn Jahren war eine Abteilung gewachsen, die zu den Trainingszeiten je nach Wetterlage eine Schar von bis zu 70 Teilnehmern beim Laufen durch die Waldwege zu betreuen hatte.

Weiteres Prinzip und damit auch Ursache für die Treue so vieler Lauftreffler ist die Tatsache, daß eine regelmäßige Teilnahme nicht verpflichtend ist. So kann neben einer Stammbesetzung von ungefähr 40 Läufern von einer großen Zahl solcher Anhänger, die in unregelmäßigen Abständen, oft nach Jahren wieder einsteigend, ausgegangen werden.

 

Am 31.12.1993 wurde die Führung des Lauftreffs an ein Team von langjährigen Lauftreff-Anhängern übergeben.

Ziel des Teams unter der Verantwortung von Victoria Gulitz war es, die große Abteilung in Anlehnung an die Prinzipien von Maria und Ehrfried Grob aufrechtzuerhalten. Die verschiedenen Aufgabenbereiche, die im Laufe der Jahre entstanden waren, wurden von nun an aufgeteilt:

Den regelmäßigen Laufübungsbetrieb bestritten Victoria und Rainer Gulitz; Annette Jakobi übernahm den Schriftverkehr und die Pressearbeit; Wolfgang Rustler kümmerte sich zunächst um die Organisation von Fahrten zu den Wettkämpfen außerhalb; Hildegard Lambert und Dieter Kilian standen bei allen Festlich-keiten stets zur Verfügung; Gerd Trautmann hatte einen neuen Zweig ins Leben gerufen: Laufen für Kinder ab sechs Jahren. In den folgenden drei Jahren wurde der Teilnehmerstand des Lauftreffs konstant gehalten. Auf der Basis der Freiwilligkeit war auch weiterhin eine natürliche Fluktuation rund um die Kernbesetzung sicheres Anzeichen für eine gesunde, lebendige und aktive Abteilung. Beibehalten wurde ebenso die Orga-nisation von Veranstaltungen wie „Trimm-Trab ins Grüne", Laufabzeichen-Sonntag und „Geisenheimer Stadtmeisterschaften". Leider ist die Ausrichtung der erst- und letztgenannter Veranstaltungen inzwischen allgemeiner Rotstift-Maßnahmen der Sponsoren AOK und der Stadt Geisenheim zum Opfer gefallen. Als Dauerbrenner erwies sich der ,,Babbeltreff", der wie immer am ersten Mittwoch eines Monats, jedoch von nun an nicht mehr in einem Stammlokal, sondern in wechselnden Straußwirtschaften oder Gutsausschän-ken abgehalten wurde. Groß war das Interesse der Lauftreffer an gesonderten geselligen Veranstaltungen wie Grillfest, Winterwanderung und beispielsweise einer Weinprobe mit musikalischer Umrahmung von Karin Diez (Klavier) und ihrer Tochter Anke Trittin (Gesang) im März 1995. Je nach Anhäufung fotografi-schen Materials wurde das Programm der Veranstaltungen mit Dia-Reihen zur Erinnerung an frühere E-vents angereichert. Die ungetrübte Treue der Lauftreffler, die Mithilfe bei Festen und die großzügigen ku-linarischen Spenden für Kuchentheken und Buffets waren anspornend für die Betreuung der Abteilung. Dennoch war es für Victoria und Rainer Gulitz wegen beruflich veränderter Bedingungen nicht mehr mög-lich, die Zeit für eine angemessene Zuwendung aufzubringen, die der großen Abteilung gerecht geworden wäre. Die Suche nach einem Nachfolger die Verantwortung für den Lauftreff schien zunächst aussichtslos, und man hoffte auf ein Funktionieren des inzwischen automatisierten „Selbstläufer Übungsbetriebes.

Victoria Gulitz

 

 

Lauftreff 1997 Beinah wär's passiert !

Fast wäre der Lauftreff ins Straucheln geraten Zehn Jahre erfolgreiche Aufbauarbeit durch Ehrfried und Maria Grob, drei Jahre solide Lauftreffleitung durch Viktoria und Rainer Gullitz, regelmäßige Begegnung von meist mehr als 50 motivierten, gesund-heits- und bewegungsorientierten Menschen zwischen 5 und 75, zweimal pro Woche Antistresstherapie für jung und alt, das Gefühl etwas Gutes für Körper und Geist zu tun, Sauerstoff tanken, abschalten, entspannte vergnügte Unterhaltung, einfach Spaß haben - all dies wäre beinahe "ausgelaufen", und die Turnerschaft wäre um ein attraktives Angebot, nein, eigentlich um eine Institution ärmer geworden.

Was war passiert: nachdem Viktoria aus beruflichen Gründen ihr alles in allem zeitraubendes und manch-mal auch nervenaufreibendes "Amt" als Lauftreff Chefin abgegeben hatte, war erst mal niemand bereit, diese -wohlgemerkt ehrenamtliche- Bürde zu übernehmen. Dabei geht es weniger um das Organisieren der Getränke oder die Animation für das gemeinsame Aufwärmen, die Begleitung der fünf verschiedenen Leis-tungsgruppen oder die abschließende Dehnungsgymnastik. Das Problem liegt woanders: man muss als Ü-bungsleiter immer (!) pünktlich da sein; während der Sommerzeit jeden Dienstag und Freitag um 19.00 Uhr am Antoniuskapellchen, während der Winterzeit jeden Dienstag um 18.00 Uhr in der Kellersgrube und je-den Samstag um 15.00 Uhr wieder am Antoniuskapellchen, egal ob schwülwarm, strömender Regen oder bitterkalt, egal ob 10 oder 100 Teilnehmer. Diese Bindung will sich niemand so ohne weiteres aufhalsen. Jeder hat eigentlich genug private, familiäre, berufliche, persönliche und anderweitige Verpflichtungen oder?

Eigentlich wollte es doch niemand so richtig wahrhaben. Und dennoch, es hat immerhin einer kurzen ein-wöchigen "Gehpause" bedurft - für manche war's wie ein kleiner Schock: kein "Pfiff' , kein "auf geht's", kein Tee, keine richtige Gruppeneinteilung, keine Ansprechpartner, keine Perspektive, Stillstand. Man braucht dann eben schon ein echtes "Läuferherz", um zu sagen "es muss weiter gehen". Läufer geben halt so schnell nicht auf, auch wenn's mal eng wird.

Wolfgang Rustler hat seit dem 08. November 1996 das "Kommando" übernommen. Tatkräftige Unterstüt-zung soll er von mir bekommen und fallweise sicherlich noch von einigen anderen, denen der Lauftreff e-benfalls ans Herz gewachsen ist. Wolfgang ist seit vielen Jahren aktiv dabei, hatte einige Zeit das Wett-kampfmanagement in der Lauftreff Abteilung betreut und außerdem zwei Jahre Organisationserfahrung im Lauftreff Team gesammelt. Was wäre sonst noch zu sagen: 36 Jahre alt (gerade mal M35), verheiratet mit Petra (die kaum einen Lauftrefftermin versäumt), zwei Jungs (die sportliche Ader der Eltern ist unverkenn-bar), einen Marathon (2 Std.54 min). Die Merkmale des Co-Trainers: 38 Jahre (gerade noch M35), verhei-ratet (Christel ist sehr nachsichtig), vier Jungs (soweit sie schon laufen können, harter Kern des Kinderlauf-treffs), 20 Jahre Lauferfahrung (inzwischen allerdings keine Wettkampfambitionen mehr).

Wie geht's jetzt weiter ? Zunächst einmal wollen wir versuchen, das von unseren "Vorläufern" aufgebaute Niveau einigermaßen zu halten. Ziel ist es, die Teilnehmerzahlen zu stabilisieren und nach Möglichkeit noch etwas zu steigern. Dabei soll besonderes Augenmerk auf die gesundheitsorientierten Neueinsteiger, also vor allem die Gruppen eins und zwei gerichtet werden. Zudem hoffen wir, dass uns wieder (wie schon zu Grobs Zeiten) der "Spagat" zu den Leistungsläufern und -läuferinnen gelingt; die Gruppe fünf sollte wieder zu einem festen, teilnehmerstarken Bestandteil des Lauftreffs werden. Bei den Kindern läuft im Grunde alles so weiter wie bisher. Hier wäre inzwischen allerdings auch schon eine Aufteilung in zwei Leistungs- bzw.. Altersgruppen und somit ein zweiter Übungsleiter erforderlich.

Die Veranstaltungen "Trimm-Trab ins Grüne" und "Laufabzeichen" sollen im gewohnten Rahmen stattfin-den. Auch das Gesellige soll nicht zu kurz kommen, dazu zählt vor allem der gemeinsame "Babbeltreff', jeden ersten Mittwochabend eines Monats; Ansprechpartner hierfür ist Ludwig Haas. Ein neues Angebot gibt es allerdings schon jetzt: in den Wintermonaten, genauer vom 14.12.96 bis zum 15.03.97 findet eine Winterlaufserie statt. Worum geht es dabei ? Alle Lauftreffteilnehmer/innen können ihre Teilnahme an den gemeinsamen Trainingsterminen registrieren lassen. Dazu werden seit dem 30.11.96, jeweils samstags um 15.00 Uhr, am Antoniuskappellchen Teilnahmekarten ausgegeben, Querein-stieg ist jederzeit möglich. Die zehn Läuferinnen und Läufer, die nach dem dreimonatigen Zeitraum die meisten Lauftreffbesuche vorweisen können, erhalten Ehrenpreise. Gewertet werden sowohl die Dienstags- als auch die Samstagstermine. Zeiten und Leistungsgruppen spielen dabei keine Rolle. Teilnahme ist alles. Die Trainingsgruppe (1 bis 5), die am Ende des Zeitraums in der Summe die stärkste Beteiligung vorwei-sen kann, erhält einen Wanderpokal. Die Kindergruppe wird gesondert gewertet.

 Also, Laufschuhe an, hoch zum Antonius und auf geht's.

Gert Trautmann

 

Wieder musste ein Übungsleiter den Lauftreff verlassen, diesmal war es Gert Trautmann, der aus berufli-chen Gründen leider keine Zeit mehr hatte. Daraufhin entschloss sich Petra ihren Mann Wolfgang zu unter stützen, die jetzt seit 1998 als Übungsleiterin regelmäßig dabei ist. Vom jährlichen Ablauf beim Lauftreff blieb alles beim alten. Es wurden wie gewohnt, der Lauf in den Frühling, das Sommer-Grillfest, das DLV-Laufabzeichen sowie die Herbstwanderung durchgeführt. Wie eh und je freuen sich die Lauftreffler auf diese Veranstaltungen, weil es sehr gesellig und harmonisch zu geht; dazu zählt natürlich auch der beliebte Babbeltreff.

Nach der 5.Winterlaufserie (Jahr 2000) haben sich Wolfgang und Petra entschieden, diese nicht mehr zu veranstalten, da es einerseits doch ein erheblicher Zeitaufwand ist und andererseits auch mal was neues ausprobiert werden könnte.

Sportliche Höhenpunkte der Straßenläufe: Von 1998 bis 2005 waren der Geisenheimer Citylauf Halbmarathon Frankfurt, Friedberg, Ingelheim, Seligenstadt, Naurod Idar-Oberstein, Idstein, Hornau, Taunusstein, Lorsbach, Citylauf Winkel, Duathlon Oberursel, Rieslinglauf, Kiedrich, Egelsbach, Hadamar, Berlin Marathon, Neu Isenburg, Frankfurt Marathon, Crosslauf Biebrich, Silvesterlauf Frankfurt beliebte sportliche Herausforderungen für die Lauftreffler.

Allein beim Silvesterlauf in Frankfurt gingen vom Lauftreff 26 Läufer an den Start.

Besonders hervorzuheben ist, daß sich Ronald Nickel durch den 1. Platz am 24-Stunden-Lauf für die Deutsche und Europäische Meisterschaft für die nächsten 3 Jahre qualifiziert hat sowie am Spreelauf (420 km in 6 Etappen) teilgenommen hat.

Brigitte Reutershahn lief zum 1. Mal die 100 km in Marburg, dort erreichte sie in ihrer Altersklasse den 1. Platz (den 4. Platz bei der Frauen-Gesamtwertung). Bei diesem Lauf belegte Ronald Nickel den 2. Platz in seiner Altersklasse (den 4. Platz bei der Männer-Gesamtwertung)

Ute Derstroff, Fritz Schüngel und Werner Schneider liefen erfolgreich ihren ersten Marathon.

Ronald Nickel im Mai 2001 beim 100 km-Lauf in Neuwittenbeck den 7. Platz in der Altersklase, Zeit: 9:50:12 Std (Deutsche Meisterschaft) und den 3. Platz in der Gesamtwertung (Hessische Landesmeisterschaft) erreichte.

Fritz Schüngel wurde in seiner Altersklasse 1.er beim NASPA Cup.

Beim 100 km-Lauf am 31. August 2002 in Rheine-Elte erreichten Ronald Nickel den 19. Platz in der Al-tersklasse, Zeit: 9:45.49 Std. und den 2. Platz in der Hessischen Landesmeisterschaft und Michael Adam-ascheck den 9. Platz in der Altersklasse, Zeit: 8:50.29 Std. und in der Hessischen Landesmeisterschaft den 1. Platz.

Laufabzeichen Regelmäßig im September findet das DLV-Laufabzeichen (15, 30, 60, 90 und 120 Min.) statt. Dort nehmen ca. 25 – 30 begeisterte Lauftreffler teil. Natürlich geht es hier nicht um Schnelligkeit, sondern nur um ununterbrochenen Dauerlauf (was auch gerne 2-Stunden-Lauf genannt wird). Neu hinzugekommen ist ab September 2003 das Walkingabzeichen, hier kann in verschiedenen Leistungsbereichen (30, 60 oder 120 Min.) das Abzeichen erworben werden. Auch hier waren schon einige Walker dabei, die das Walkingabzeichen schon über 2 Stunden abgelegt haben.

Walking der Start ins gesunde Laufvergnügen für jedermann Nach einem Vierteljahr Probe-Walken entschloß sich Wolfgang eine Walkinggruppe beim Lauftreff anzubieten. Die Walkingsgruppe wurde erstmals zum 12. April 2003 ins Leben gerufen. Von da an treffen sich die Walker - die auch in verschiedenen Gruppen walken - zu Lauftreffszeiten, zweimal in der Woche dienstags und freitags am Antoniusparkplatz.

Lauf in den Frühling:

 Sportlich in den Frühling starten Fünf verschiedene Leistungsgruppen von Anfänger über Fortgeschrittene bis hin zu Wettkampfsportlern, geben sich hier der Freude an der Bewegung hin. Neu beim Lauf in den Frühling ist ab April 2003 die Walkinggruppe, die fand hier offizielle Premiere. Lauftreffleiter Wolfgang, der sich jetzt mehr dem gelenk-schonenden Walken zuwandte, hatte die nötige Info- und Organisationsarbeit geleistet. Er begleitete am Samstag die begeisterte Walkinggruppe. Frank Kilian, der 1. Vorsitzende der Turnerschaft Geisenheim, begrüßte die Läufer und Walker und schickte die Sportler mit dem symbolischen Startschuss zu ihrer sport-lichen Aktivität und freute sich, dass mit der Walkinggruppe noch eine weitere Sportart zur breiten Ange-botspalette des Vereins hinzugewonnen werden konnte.

Walking, was ist das?

Um es in einfachen Worten zu sagen: Walking ist ein schnelles Gehen, bei dem immer ein Fuß Bodenkon-takt hat. Es gibt also keine Sprungphase, in der beide Füße vom Boden gelöst sind, wie es z.B. beim Laufen geschieht. So werden die Gelenke weitaus weniger belastet als beim Laufen oder bei vielen anderen Sport-arten, bei denen sich der Mensch laufend oder springend fortbewegt, wie beispielsweise beim Tennis, Vol-leyball etc. Walking ist eine Sportart, die die Fitneß steigert. Der Kreislauf wird stabiler, der Körper wird schlanker werden, sie werden sich mehr der Natur verbunden fühlen, und auch ihr Körperbewußtsein wird sich durch das Walking entwickeln.

Babbeltreff:

 Jeden 1. Mittwoch im Monat findet der allseits beliebte „Babbeltreff“ statt. Hier wird ein ständig wechselnder Gutsausschank, Weingut oder eine Strausswirtschaft in der Region aufgesucht.

Herbstwanderung:

Ende Oktober/Anfang November findet beim Lauf- und Walkingtreff die Herbstwanderung statt, egal ob Regen oder Sonnenschein. Hier werden schöne Wanderwege von Wolfgang in der Umgebung ausgesucht. Es wird immer eine Verpflegungsstelle angeboten, bei der die Wanderer sich stärken und auch ein wenig erholen können, und nach der Wanderung wird sich noch in einem Lokal/Weingut getroffen, um den Tag gemütlich ausklingen zu lassen. Dies wird von den lauf- und wanderfreudigen Lauftrefflern sehr gerne angenommen. !!!

GESELLIGES WIRD BEIM LAUF- UND WALKINGTREFF IMMER NOCH GROSSGESCHRIEBEN !!!

 Wolfgang Rustler

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